Die Feiertage zum Jahresende sind eine gute Gelegenheit, zur Ruhe zu kommen und neue Energie zu tanken. Es tut immer gut, das vergangene Jahr Revue passieren zu lassen und Pläne für das neue Jahr zu schmieden. Im privaten Bereich nehmen sich viele Menschen etwas vor: mehr Gesundheit und Fitness, mehr Kontrolle über ihre Finanzen, exotische Urlaubsreisen und so weiter. Ich finde es wichtig, auch im beruflichen Bereich Vorsätze zu fassen, insbesondere in Bezug auf Eigenschaften, die wir beeinflussen können: Disziplin, Engagement, zwischenmenschliche Beziehungen und vor allem Produktivität. Hier sind ein paar berufliche Vorsätze, die ich mir für ein erfolgreiches Jahr 2018 vorgenommen habe.
1. Fokus auf Wert
Auf den ersten Blick wirkt die Aussage sehr umfassend und vielversprechend. Doch der Wertbegriff ist einer der am schwierigsten zu definierenden und einzuhaltenden. Für mich besteht die grundlegendste Definition von Wert darin, Zeitvorgaben und Qualitätsstandards einzuhalten. Das bildet eine solide Basis, auf der ich weitere Aspekte wie Innovation, proaktive Problemlösung, Zusammenarbeit, Beitrag zu Unternehmensinitiativen sowie die Entwicklung von Soft Skills und Fachkompetenzen betrachte. Am besten definiert man kurz-, mittel- und langfristigen Wert und misst die eigenen Anstrengungen im Hinblick auf diesen Plan.
2. Sei objektiv
Vieles, was wir beruflich übernehmen, ist subjektiv und daher schwer messbar. Was wir nicht messen können, können wir nicht definieren. Deshalb ist es entscheidend, unsere Ziele zunächst objektiv zu formulieren und Kennzahlen zu verwenden, um Aufwand und Ergebnisse zu definieren. Das macht Leistungsgespräche objektiv und lässt keinen Raum für Unklarheiten. Dasselbe gilt für Teams, Kunden und Stakeholder. Wenn wir Spekulationen und Subjektivität ausschließen können, ist die Übereinstimmung mit den Ergebnissen deutlich besser.
3. Einen analyseorientierten Ansatz verfolgen
Wir leben heute in einer datengetriebenen Welt. Unsere Arbeit ist stark prozessorientiert, und es existieren hervorragende Systeme zur detaillierten Datenerfassung. In diesen Daten verbirgt sich ein ungenutzter Schatz an Erkenntnissen. Die Anwendung von Analysen auf diese Daten kann helfen, zugrundeliegende Muster zu erkennen und umsetzbare Erkenntnisse zu gewinnen, die zur Verbesserung von Geschäftsergebnissen wie Kundenzufriedenheit und operativer Effektivität beitragen. Es ist wichtig, Analysen als integralen Bestandteil der Arbeit und nicht als periodische Aktivität zu betrachten.
4. Gehe sorgsam mit deiner Zeit um
Einer der häufigsten Gründe für Kündigungen ist, dass Mitarbeiter keinen Sinn mehr in ihrer Arbeit sehen. Wie Mitarbeiter ihre Zeit verbringen, bestimmt ihr Engagement im Job. Ich habe mir vorgenommen, dieses Jahr bewusst meine Zeit in Meetings zu optimieren, egal ob ich eingeladen werde oder selbst einberufe. Neben Meetings möchte ich auch unnötige Pausen und Smalltalk mit Kollegen reduzieren. Und schließlich werde ich ein striktes Verbot von privaten Netzwerken am Arbeitsplatz einführen.
Wir leben in einer Zeit, in der die Work-Life-Balance immer schlechter wird, der Arbeitsweg stressig ist und alles sofort erledigt werden muss. Um in dieser Zeit zu bestehen und erfolgreich zu sein, braucht man einen gesunden Geist und eine positive Einstellung zum Arbeitsplatz. Das Konzept der Achtsamkeit hat im letzten Jahrzehnt stark an Bedeutung gewonnen, und es ist erfreulich zu sehen, dass es auch im Arbeitsalltag Wirkung zeigt. Ich praktiziere und vertrete Achtsamkeit seit einigen Jahren aktiv. Sie hilft Menschen, ihren Geist besser zu verstehen und dadurch die emotionale Intelligenz zu stärken und Stress abzubauen. Ich habe 2022 viele positive Auswirkungen beobachtet und werde Achtsamkeit auch weiterhin im Arbeitsalltag praktizieren und fördern.
Nun, ganz im Sinne meiner guten Vorsätze werde ich mich wieder an die Arbeit machen und alle Deadlines einhalten 😊. Ich wünsche euch allen ein produktives und achtsames Jahr 2024!




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